Liebe Kunden,

auch in der besten Beziehung kann es mal Unstimmigkeiten geben.

Dafür gibt es unabhängige Schlichtungsstellen für Strom/Gas sowie für Wasser/Wärme.

Weitere Informationen finden Sie auf unserer Service Seite Schlichtungsverfahren

Unerwünschte Werbeanrufe? Eprimo muss 20.000 Euro Ordnungsgeld zahlen.

Wegen unlauterer Telefonakquise im Netzgebiet der Gemeindewerke Nümbrecht GmbH (GWN) muss der Energieanbieter aus Neu-Isenburg bis zum 15. März 2017 ein Ordnungsgeld an die Gerichtskasse zahlen Aufgrund eines Beschlusses des Landgerichts Bonn vom 18. Januar 2017 muss die eprimo GmbH ein Ordnungsgeld in Höhe von insgesamt 20.000 Euro zahlen. Die GWN hatte bereits im Juni 2015 eine Urteilsverfügung erwirkt, mit der der eprimo GmbH zum einen untersagt wurde, Letztverbraucher von Strom zu Werbezwecken ohne vorherige ausdrückliche Einwilligung der Verbraucher anzurufen. Zum anderen wurde die eprimo GmbH verpflichtet, zu Beginn des Telefonats die Identität der Person, die anruft, sowie den geschäftlichen Zweck des Anrufs offenzulegen.

Im Juli 2016 versuchte die eprimo GmbH erneut, durch unlautere Anrufe Kunden in Nümbrecht zu werben. Durchgeführt wurden die Anrufe durch einen Vertriebsdienstleister der eprimo GmbH. Ziel war immer, den Verbraucher zu einem Wechsel des Stromanbieters zu bewegen. Die Geschäftsführerin der GWN, Frau Marion Wallerus, erklärte dazu, dass die Kundin, die der GWN im Ordnungsgeldverfahren gegen die eprimo GmbH als Zeugin zur Verfügung stand, fast jeden Tag über zwei Wochen hinweg angerufen wurde.

Das Landgericht stellte Verstöße gegen die titulierten Unterlassungsverpflichtungen fest.

Die Werbeanrufe bei der Kundin seien ohne deren Einwilligung erfolgt, so das Gericht. Zudem erfolgten die Werbeanrufe, wie es weiter heißt, ohne dass die jeweiligen Mitarbeiter des Vertriebsdienstleisters zu Beginn des Gesprächs die Identität des Anrufers und des Unternehmens, für welches der Anrufer tätig war, offen gelegt haben. Vom Gericht bemängelt wurde ebenfalls, dass die Mitarbeiter erst auf Nachfrage mitteilten, dass es um den Abschluss eines neuen Stromliefervertrages geht.

Die GWN begrüßt die Entscheidung des Gerichts und hofft darauf, dass die Bürgerinnen und Bürger in der Region zukünftig weniger unter Werbeanrufen zu leiden haben.

Die GWN bedankt sich für die erfolgreiche Vertretung durch die Kanzlei Schlack & Krtschil, Bonn.

Börsenausschüttung

Wir beteiligen unsere Gaskunden am Erfolg. Mit Bargeld statt Gutschrift.

Jeder Gaskunde der GWN erhält eine »Börsenausschüttung« in Höhe von 75 Euro im Jahr 2016.

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