Das Nümbrechter Babyjahr geht in die dritte Runde
Badewasser und saubere Wäsche für die Kleinsten




Ein Baby will vor allem im ersten Jahr viel baden und immer saubere Wäsche haben, so dass die Eltern neben allen anderen Herausforderungen auch noch eine höhere Stromrechnung haben. Darum haben wir bereits im Jahr 2010 das so genannte »Babyjahr« eingeführt, in dem alle Neugeborenen ihren Eltern 50 Euro von der Stromrechnung streichen - wenn sie denn Stromkunden bei der GWN sind. Und das gilt selbstverständlich nicht nur in Nümbrecht, sondern für alle Stromkunden der GWN. Dieses Babyjahr wird jetzt bis zum 31. Juni 2013 verlängert

Warum gerade 50 Euro? Dies sind die durchschnittlichen Kosten für den Mehrverbrauch an Energie, der im ersten Jahr durch ein Baby entsteht. Da passt es gut, dass die GWN für alle Haushaltskunden bereits seit einigen Jahren nur noch ökologisch zertifizierten Strom anbietet - und zwar ohne Mehrkosten für die Bürgerinnen und Bürger.

Jede Familie, die am Babyjahr teilnimmt, wird übrigens gebeten, ein schönes Foto des Babys an die GWN zu senden. Auf der - inzwischen mehrfach vergrößerten - »Babywand« in der Geschäftsstelle in der Schulstraße 4 werden diese Bilder gesammelt und ausgestellt. Die schönen, lustigen und niedlichen Bilder der 95 kleinen Erdenbürger erinnern die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der GWN und natürlich auch unsere Besucher daran, das alle gemeinsam für die Zukunft der Gemeinde und der Region verantwortlich sind. Alle Nümbrechterinnen und Nümbrechter sind natürlich ebenfalls herzlich eingeladen, die kleine Ausstellung in den Geschäftsräumen der GWN zu besuchen.

»Es macht immer wieder große Freude, die zahlreichen Babybilder zu betrachten. Die nachwachsende Generation vor Augen zu haben ist immer auch ein Anreiz, an noch besseren und nachhaltigeren Lösungen für Nümbrecht zu arbeiten.« so Marion Wallérus, Geschäftsführerin der GWN und Initiatorin des Babyjahrs. »Unser Ziel mit der Aktion war es, den meist jungen Familien eine kleine Hilfe für die neue Situation zur Verfügung zu stellen. Die Reaktionen zeigen, dass dies von allen unseren Kunden begrüßt wird.«

Weitere Informationen zu der Aktion erhalten Sie per Telefon unter der Nummer (02293) 9113-0 oder persönlich in der Geschäftsstelle der GWN in der Schulstraße 4.


    Die intelligenten Stromzähler kommen!

Worum geht es dabei?
Seit einigen Jahren gibt es so genannte »intelligente« Stromzähler. Dabei handelt es sich um Geräte, die den Stromverbrauch viertelstündlich erfassen können, statt einfach nur bis zum Ende des Jahres den Gesamtverbrauch zusammen zu zählen. So kann man sehr genau erkennen, in welcher Zeit am meisten Strom verbraucht wird.
Im Zuge einer Modernisierung der Stromnetze wird Ihr alter Zähler nun gegen so ein neues Modell ausgetauscht. Dieser neue Stromzähler muss auch nicht mehr abgelesen werden, er meldet Ihren Stromverbrauch ganz automatisch an die Abrechnungsstelle.

Was bedeutet das genau?
Können Stromzähler denn tatsächlich »intelligent« sein? Natürlich nicht, aber die neue Generation von Stromzählern ermöglicht es Ihnen und uns, intelligent zu handeln.
Durch die neuen Zähler können Sie Ihren Stromverbrauch recht genau kontrollieren. Und wenn Sie genau wissen, wie Ihr Stromverbrauch aussieht, können Sie darauf reagieren. Sie können Stromfresser enttarnen, Ihren Verbrauch optimieren und so gutes Geld sparen.

Muss ich mich jetzt auch noch um meinen Stromzähler kümmern?
Das müssen Sie nicht. Denn auch, wenn Sie gar keine Lust haben, sich jetzt auch noch detailliert mit ihrem Stromverbrauch zu beschäftigen, sind die neuen Zähler sehr sinnvoll.
Durch die genauen Verbrauchsdaten können wir unseren Einkauf und unsere Angebote nämlich sehr viel besser kalkulieren, wir benötigen weniger Aufwand für Abrechnung und Instandhaltung. Alle so eingesparten Gelder kommen dann wieder Ihnen als Kunde zu Gute, da die GWN nach wie vor zu 100% in Bürgerhand ist und nicht die Taschen von Aktionären füllen muss.

Sie sehen, dass mehr »Intelligenz« uns allen zu Gute kommt.


Was habe ich davon?
Die GWN wird alle Stromzähler im Laufe des Jahres 2012 austauschen, und zwar ohne zusätzliche Kosten für Sie. Damit erhalten wir in Nümbrecht ein einheitlich modernes, zukunftssicheres Netz, dies trägt erheblich zu einer dauerhaft sicheren und bezahlbaren Energieversorgung bei.
Für Sie als Kunde wird sich zunächst einmal gar nichts ändern (außer dass die Ableser in Zukunft nur noch für Gas und Wasser zuständig sein werden).
In den nächsten Jahren, wenn alle Komponenten eingebaut und installiert sind, werden noch einige neue Service-Funktionen dazu kommen. Und wenn es dann soweit ist, können Sie Ihren Stromverbrauch sehr detailliert analysieren und entsprechend reagieren. In Zukunft wollen wir auch Tarife anbieten, die den Strom zu schwach nachgefragten Zeiten preiswerter anbieten, als zu den Hauptverbrauchszeiten, und so können Sie bares Geld sparen.

Das verstehen wir unter Intelligenz.


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    In Nümbrecht nur Naturstrom!

Auch bei GWN häufen sich in letzter Zeit die Nachfragen nach der Lieferung von Naturstrom. Darum möchten wir an dieser Stelle noch einmal ganz deutlich sagen: bereits seit dem Jahr 2008 werden alle Haushalte der Gemeinde Nümbrecht ausschließlich (und ohne besonderen Tarif) mit TÜV-zertifizierten Naturstrom beliefert. Dies ist vielen Kunden gar nicht bewusst.
Im neuen Jahr 2011 vertreibt die GWN nun sogar ausschließlich zertifizierten Naturstrom, dies betrifft alle unsere Kunden, also auch die gewerblichen.

Der Strom für alle Haushaltskunden ist in 2011 zu 100% EEG-Strom, der aus neuen deutschen Wasserkraftwerken stammt. Aber auch in den Vorjahren war der Anteil Erneuerbare Energien (EEG) im Strommix der GWN immer deutlich höher als im Strommix für Deutschland – und damit war auch der Anteil an Atomenergie immer deutlich kleiner. Im Jahr 2009 befanden sich im Strommix der GWN bereits 59,49 % Erneuerbare Energien, dies war mehr als der Anteil aus fossilen und anderen Energieträgern im Strommix Deutschland (57,8 %)!

Über die für den Verbraucher bisher kostenneutrale Einkaufsstrategie hinaus ist es Ziel der GWN, soviel ökologischen Strom wie möglich dezentral direkt hier vor Ort zu erzeugen, um die Abhängigkeit von den großen Stromanbietern weiter abzubauen. So werden im Moment in Nümbrecht bereits über 2,1 Mio. kWh Strom produziert. Dies geschieht durch Photovoltaik, Wasserkraft, Windenergie und Blockheizkraftwerke. Mit dieser Strommenge können rein rechnerisch bereits 600 Haushalte ihren Energiebedarf decken (im Durchschnitt braucht ein Haushalt 3.500 kWh im Jahr).

Seit Ende letzten Jahres ist in Nümbrecht eine kleine Wasserkraftanlage in privater Hand in Betrieb. Die GWN arbeitet nun daran, für diesen »Nümbrechter Wasserkraftstrom« einen besonderen Tarif zu entwickeln. Da der Betreiber der Anlage eine relativ hohe Einspeisevergütung erhält, wird dieser Strom allerdings in spürbarem Umfang mehr kosten müssen – der Umstieg auf eine ökologische und regionale Energienutzung ist leider nicht umsonst zu haben.
Alle Kunden, die diesen Strom beziehen, können dann aber zusammen mit ihren Kindern nach Friedenthal fahren und dort ganz genau sehen, wo »ihr« Strom erzeugt wird, ohne dass die Umwelt belastet werden muss. Wir sind sehr gespannt wie sich die Nachfrage nach diesem Tarif entwickeln wird.

GWN plant darüber hinaus zusammen mit der Gemeinde die Erstellung eines integrierten Klimaschutzkonzeptes. Aus dieser umfangreichen Arbeit wird GWN in naher Zukunft verläßlich Zahlen für Nümbrecht bekommen, um die weitere Weichenstellung für ökologische und bezahlbare Energieversorgung vornehmen zu können.







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